Chirurgische Eingriffe

In unserem OP führen wir unter anderem folgende Eingriffe durch:

  • Kastrationen bei Hunden, Katzen, Kaninchen und Meerschweinchen
  • Tumor-OPs
  • Versorgung von Biss- und Unfallverletzungen
  • Operationen an Vögeln und Heimtieren

Dabei verwenden wir – fallabhängig – entweder eine Injektions- oder Inhalationsnarkose. Kleine Eingriffe werden auch in Sedierung oder unter Lokalanästhesie durchgeführt.

In der Vollnarkose schläft das Tier tief. Es hat das Bewusstsein verloren, ist empfindungslos und die Muskeln sind entspannt. In diesem Zustand können Operationen durchgeführt werden, denn das Tier spürt keine Schmerzen mehr.

Injektionsnarkose: hier erhält das Tier die Medikamente mit einer Spritze in den Muskel verabreicht und ist dann in Vollnarkose.

Inhalationsnarkose: hier verabreicht der Tierarzt dem Tier zunächst Medikamente in die Vene, damit das Tier einschläft. Anschließend wird ein weicher Schlauch (Tubus) in die Luftröhre geschoben. Durch den Tubus erhält das Tier dann das Narkosegas und bleibt so in Narkose.

Bei der Sedierung wird das Tier durch Medikamente nur ruhiggestellt. Es nimmt die Umgebung nur noch gedämpft war, ist schläfrig und reagiert nur noch eingeschränkt auf äußere Einflüsse. Die Medikamente werden mittels einer Spritze entweder unter die Haut oder in den Muskel des Tieres verabreicht.

Eine Sedierung ist zum Beispiel sinnvoll bei:

  • Untersuchung von wilden Tieren
  • Zahnsteinentfernung per Ultraschall
  • Röntgen

Bei der Lokalanästhesie (= örtliche Betäubung) wird mit einer Spritze das Betäubungsmittel in die Haut oder in das Zahnfleisch verabreicht. So kann eine bestimmte Körperstelle schmerzunempfindlich gemacht werden, so dass das Tier einen Eingriff an dieser Stelle nichts mehr spürt.

Welche Narkosemethode wir anwenden, wird mit Ihnen als Besitzer vorab besprochen.

Unsere Patienten werden nach einer Operation nicht nur fachlich kompetent versorgt, sondern auch liebevoll und fürsorglich in der Station betreut.